Arbeitskreis K.-L. Kratz

UMWELTANALYTIK


Neutronen-Aktivierungs-Analyse am Mainzer TRIGA-Reaktor

A. Kronenberg, W.-J. Krebs und K.-L. Kratz
Spurensuche mit Neutronen
UTA (Umwelt Technologie Aktuell) 6 (2000) 1146 - 1149


Die Umweltanalytik hat in den letzten Jahren in vielen Gebieten drastisch an Bedetung gewonnen. Mit der Entwicklung neuer Analysenmethoden, die nun Verunreinigungen bis in den sub-ppt Bereich hinein bestimmen können, sind auch neue Herausforderungen an den analytisch arbeitetenden Chemiker herangetragen worden. Wir wollen hier einen kleinen Überblick über die Möglichkeiten der modernen Verbundforschungs-Analytik bieten.

"Chemische Analytik ist die Wissenschaft von der Gewinnung und verwertungsbezogenen Interpretation von Informationen über stoffliche Systeme mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden"

Definition aus Fachgruppe Analytische Chemie der GDCh


In der obigen Abbildung sind die in den 1990er Jahren durchgeführten Aktivitäten des Arbeitskreises auf dem Gebiet der (radiochemischen) Umweltanalytik zu erkennen. Die kooperierenden Institute / Firmen sind in gelb vermerkt. Der Arbeitskreis hat sich mit den folgenden Aspekten der Umweltanalytik beschäftigt:

Als hauptsächliche Analysenmethode wurden verschiedene Varianten der NAA (INAA, DNAA, RNAA) eingesetzt. Diese Bestrahlungen stellten in den letzten 10 Jahren den überwiegenden Anteil an der Nutzung des Mainzer TRIGA-Reaktors dar.

Parallel zur NAA wurden im AK auch klassische Analysenverfahren wie Atomabsorptionsspektroskopie (AAS), Mikrocoulometrie sowie TOC-Messung eingesetzt. Darüber hinaus ist im Institut eine RFA verfügbar.

Weitere Informationen sind zum Teil als Jahresberichte oder als Dissertationen und Publikationen verfügbar.


Die umweltanalytischen Arbeiten des AK am Mainzer TRIGA-Reaktor mussten Ende 1999 aufgrund mangelnder Unterstützung eingestellt werden.


Im Juli 2000 erhielt das Institut für Kernchemie der Universität (nicht das Max-Planck-Institut für Chemie (Otto-Hahn-Institut) wie im Zeitungsbericht irrtümlich vermerkt) eine Spende der Carl-Zeiss-Stiftung in Anerkennung der analytischen Untersuchungen mittels Neutronenaktivierungsanalyse.
(Die Zuordnung der Namen in der Bildunterschrift wurde anscheinend mit einem Zufallsgenerator ermittelt.)


Homepage des AK KLK Stand: Juli 2000 / K.-L. Kratz